Bauschutt

Zum Bauschutt gehören nur mineralische Abbruchsmaterialien.

(Foto: Geltinger)

 

 

 

Was ist Bauschutt?

Gemäß AVV 17 05 04 – „Boden und Steine, mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 05 03 fallen“
darunter fallen definitionsgemäß alle mineralischen Abfälle, die keine gefährlichen Bestandteile enthalten.

Dazu gehören:

-          Steine (auch Natursteine), Ziegel, Dachschindel

-          Leicht- und Gasbetonsteine (müssen jetzt aber getrennt behandeltwerden!)

-          Betonsteine und Betonbruch

-          Ton-Rohre, Steingut oder Steinzeugrohre

-          Keramik, wie Bad- und WC-Keramik OHNE Kunststoff- oder Metallanbauteile, auch Porzellan (wie zB Teller)

-          Fliesen, Steinplatten, Steingut, Steinzeug

-          Putz und Mörtel

-          Bei Material aus dem Fundamentbereich ist auch ein nicht erheblicher Anteil Erdreich zulässig (Bauschutt-Erdreich-Gemisch)

 

NICHT dazu gehört:

-          Putzträger wie Heraklith oder Schilfmatten

-          Dämmung aus Styropor, Polyurethan oder aus Mineralfaser oder Holzwerkstoff

-          Trennschichten wie Bitumendichtbahnen

-          Reste von Montageschäumen

-          Behälter wie Eimer oder Mörtelkübel

-          Säcke (Kunststoff, Papier, oder Verbund, Jute)

-          Kunststoffleisten (Kantschutz zB)

-          Kunststoffrohre

-          Trittschalldämmungen (Styrodur, Kork etc)

-          Randleisten der Trittschalldämmung

-          Abdeckfolien vom Putzen/Malern

-          Holz (aus Schalung, Abbruchholz, Fenster- Türen etc)

-          Kunststoffkabelschächte oder Schutzrohre, Kellerlichtschächte, Lichtkuppeln

-          Drainagerohre aus Kunststoff

-          Gipskarton – (wird separat er fasst)

-          Asbestzementplatten (= gefährlicher Abfall, wird separat erfasst und gesondert behandelt)

 

Was geschieht mit Ihrem Bauschutt?

Der angenommene Bauschutt wird in geeigneten Anlagen zerkleinert und der Wiederverwertung beispielsweise im Straßenbau zugeführt

Diese Spezifikation können Sie hier auch noch mal downloaden
BauschuttSpez.pdf
PDF-Dokument [19.2 KB]

Gasbeton:

Dieser muss aufgrund bestimmter Anforderungen an die Weiderverwertung separat erfasst werdeen und ist daher bei größeren Mengen auch als solcher zu erfassen und zu behandeln.

Asphaltaufbruch:

Dieser kann, sofern teerfrei natürlich, auch in den meisten Bauschuttaufbereitungsanlagen behandelt werden und ist daher weniger problematisch.

Asphaltestrich, der der oft die mit dem Belag verbackene Trittschalldämmung enthält, kann dort nicht wiederverwertet werden und muss mit dem teerhaltigen Material auf der Deponie entsorgt werden.

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